bergundsteigen 02/2013

Den Schwerpunkt des Heftes bilden Krisenmanagement und psychosoziale Notfallversorgung.  Das sind sicher wichtige Themen bei der Bewältigung von Unfallfolgen, speziell auch, wenn man mit einer Gruppe unterwegs ist. Die Übungsleiter des Vereins möchte ich daran erinnern, daß es für solche Situationen eine spezielle Hotline des DAV gibt, für die sie die Daten auf einer besonderen Karte aus München erhalten haben.

Lesenswert ist auch das Interview mit Reinhold Messner.

Des weiteren gibt es den obligaten Beitrag zum leidigen Thema der Klettersteigsets. Dort wird eindringlich darauf hingewiesen, daß das KS keine Sicherungs- sondern Notfallausrüstung ist: “Anders als beim Sportklettern darf man am Klettersteig nicht stürzen! Extreme Sportklettersteige mit hohem Sturzrisiko sind sind deshalb aus sicherheitstechnischer Sicht eine klare Fehlentwicklung. Ein Klettersteigset dient dem Zweck, einen Absturz zu überleben, nicht ihn unbeschadet zu überstehen – ähnlich dem Airbag im Auto.” (Florian Hellberg)

In einem Beitrag werden noch einmal Stärken und Schwächen der verschiedenen Sicherungsgeräte zusammengefaßt.

Schließlich gibt es das Plädoyer für ein Hilfsmittel, das wir schon vor vielen Jahren propagiert haben und das etwas in Vergessenheit geraten ist, den Bremshandschuh. Insbesondere bei HMS-Fixpunkt- und Tuber-Körpersicherung ist er dringend zu empfehlen. Speziell bei zu geringer Handkraft des Sichernden sollte er eigentlich Pflicht sein.

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